Kontaktlinsen beim Sport
Kontaktlinsen beim Sport

Bild von Simona Robová auf Pixabay

Wie die Wahl der Kleidung für den neuen Tag, fragen sich Brillenträger oft auch, ob sie heute Kontaktlinsen oder Brille tragen sollen. Während die Brille für einen langen Tag am Computer bequem ist, sind Kontaktlinsen gerade bei sportlichen Aktivitäten praktischer. Nun bleibt aber die Frage, für welchen Sport Kontaktlinsen gut geeignet sind.

Brille gegen Kontaktlinsen

Das Duell Brille gegen Kontaktlinsen kann beginnen. Geht es um das Thema Sport, sind die Kontaktlinsen die klaren Sieger. Sie können weder beschlagen noch von der Nase rutschen oder zerbrechen. Die Wiederbeschaffungskosten sind auch wesentlich günstiger, sollten Sie die Kontaktlinse doch verlieren und Sie haben auf keinen Fall Splitter in den Augen, wenn Sie einen Ball in das Gesicht bekommen.
Die Brille ist somit beim Sport eindeutig der Verlierer, weil sie einfach hinderlich ist und zudem leicht zu Bruch gehen kann.

Sportarten für Kontaktlinsen

Grundsätzlich eigenen sich die Kontaktlinsen für sehr viele Sportarten, lediglich beim Schwimmen sollten Sie auf eine zusätzliche Schwimmbrille zurückgreifen.

  • Helmsportarten: Hier sind die Kontaktlinsen sehr praktisch, denn jeder Motorradfahrer kennt das Problem, die Brille unter den Helm zu bekommen.
  • Körperkontakt-Sportarten: Überall dort, wo es auch zu Körperkontakt kommen kann, sind Kontaktlinsen ideal, weil Ihnen niemand die Brille von der Nase schlagen kann. So zum Beispiel beim Fußball oder Handball.
  • Ball- und Schlagsportarten: Die schnellen Bewegungen können dafür sorgen, dass die Brille von der Nase rutscht. Zudem kann sie schnell zerbrechen, wenn Sie den Ball mit Wucht in das Gesicht bekommen.
  • Schwimmsport: Sie haben zu jeder Zeit freie Sicht, da sich keine Wassertropfen auf dem Glas absetzen können. Auch können die Kontaktlinsen nicht beschlagen. Einzig das Wasser kann sie Ihnen aus den Augen spülen, weshalb das Tragen einer Schwimmbrille ratsam ist.

Welche Linsen für den Sport?

Es hängt durchaus auch ein wenig von der Sportart ab, doch eines ist sicher. Für Sport sind weiche Kontaktlinsen bequemer und sicherer als harte Modelle. Da beim Training auch der Stoffwechsel steigt und der Körper mehr Sauerstoff benötigt, wählen Sie Silikon-Hydrogel-Kontaktlinsen, da diese sehr viel Sauerstoff an die Augen lassen.
Tageslinsen sind für den Sport ideal, da sie beim Sport auch verschmutzen können. Die Tageslinsen werfen Sie nach dem Sport einfach weg. Dadurch können Sie ein Infektionsrisiko der Augen verringern. Möchten Sie keine Tageslinsen verwenden, müssen die Kontaktlinsen nach dem Sport gründlich gereinigt werden.
Bei Sport im Freien tragen Sie eine Sonnenbrille oder aber Kontaktlinsen mit UV-Schutz. Denken Sie aber daran, dass diese Kontaktlinsen nur einen Teil der Augen schützen, somit wäre eine Sonnenbrille durchaus angebracht.

Tipps für den Sport

Mit Kontaktlinsen sind Sie zwar beim Sport gut gerüstet, doch gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit auch hier nichts schief geht.

  • Stecken Sie zum Sport im Freien immer ein paar Ersatzkontaktlinsen ein. Es kann durchaus passieren, dass Sie etwas ins Auge bekommen. Plötzlich haben Sie das Gefühl, es wäre ein Fremdkörper im Auge. Sollte sich das nicht geben, so setzen Sie schnell die Ersatzlinsen ein.
  • Achten Sie darauf, genug zu trinken. Sie verlieren über den Schweiß viel Körperflüssigkeit, was sich auch auf die Tränenflüssigkeit auswirkt. Schnell fühlen sich die Augen ganz trocken an. Mit ausreichend Wasseraufnahme können Sie das verhindern.
  • Durch den erhöhten Stoffwechsel gelangen Ablagerungen schneller auf die Kontaktlinsen. Reinigen Sie Ihre Linsen deshalb nach dem Sport gründlich, damit Sie Infektionen der Augen vorbeugen können und weiterhin freie Sicht haben.

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