Kontaktlinsen und Schielen
Kontaktlinsen und Schielen Pezibear auf Pixabay

Stabismus oder auch Schielen ist ein Problem, das leider nicht mit Kontaktlinsen gelöst werden kann. Es ist durchaus möglich, eine Sehschwäche zu verbessern, das Schielen selbst wird damit aber nicht reguliert.
Da sich die Kontaktlinsen direkt auf den Augen befinden, können sie nicht so agieren wie eine Brille. Die Brille hat Gläser, die in einem festen Abstand zueinander liegen. Der optische Mittelpunkt der Brillengläser kann durch speziellen Schliff die Augen gerade ziehen. Kontaktlinsen sind dazu nicht in der Lage.

Das ist Schielen

Der Augenarzt wird in erster Linie einen Sehtest machen, um eine Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit zu diagnostizieren. Er wird aber auch untersuchen, wie die Augen zusammen agieren. Hierbei geht es um das binokulare Sehen. Sofern ein Ungleichgewicht auftritt und dieses nicht durch die Bewegungen des Augenmuskels reguliert werden kann, wird von Schielen gesprochen. Die Augen sind im Wechsel ständig in andere Richtungen ausgerichtet.

Schielen ist nicht gleich Schielen

Der Laie spricht nur vom Schielen und das wars. Doch es gibt verschiedene Arten. So gibt es das latente Schielen oder die Heterotropie. Gerade bei der Heterotropie ist es deutlich zu sehen, dass die Augen nicht zusammenarbeiten.
Je früher erkannt, umso besser kann Schielen behandelt werden. Da das Lernen des Sehens im Vorschulalter stattfindet, wird meist schon bei kleinen Kindern mit einer Therapie begonnen. Die Kinder werden dafür in einer Sehschule Übungen absolvieren. Oftmals wird auch ein Auge abgeklebt, damit ein Begleitschielen verhindert werden kann. Eine Brille mit Prismengläsern kann das Schielen auch verbessern. Sollte die Winkelfehlsichtigkeit stark ausgeprägt sein, kann auch eine Operation in Erwägung gezogen werden.

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